Restaurant    |    Hotel    |    Gastwirtschaft    |    Portrait    |    Galerie    |    Feste & Feiern    |    Freizeit    |    Anfahrt    |    Kontakt          
 

Das Haus "Zum Ritter"
 

Im Schankraum befindet sich ein Schriftstück, dass von den ersten Jahren des "Zum Ritter" handelt. Da es in Attendorner Platt verfaßt und in Altdeutscher Schrift geschrieben ist, versuchen wir nachfolgend eine Übersetzung:
 

Die Wirtschaft zum Ritter
wird erstmals in den noch vorhandenen Urkunden mit dem Besitzer Caspar Neukirch genannt, der nach dem Dorf-Register 1763 Ursula Kath. Kost heiratete und in dem Rauchschatz-Register aus dem Jahre 1779 ausdrücklich als Wirt in diesem Hause bezeichnet war. Danach ist sein Sohn - Stadtkämmerer Caspar Neukrich - 1788 und 1794 als nächster Wirt benannt. Dessen Sohn und Erbe - Josef Neukirch - heiratete 1809 Elisabeth Wiffel aus Sporke bei Grevenbrück. Sie hatten keine Kinder und so bekam die im Haus lebende Nichte der Frau - Elisabeth Wiffel - die Wirtschaft übertragen.

Diese verheiratete sich 1855 mit dem Stadtrentmester Josef Müller. Nach seinem Tode betrieb die Wirtsfrau - bekannt als Müllers Kathrin - noch lange Zeit alleine die Wirtschaft. Ihr Sohn Josef Müller - allgemein Ritters Josef benannt - war Landgerichtsdirektor in Hagen und verkaufte 1900 den Ritter an Bäckermeister Franz Kost von der Breiten Straße. Dieser übertrug das Haus an seinen Sohn Franz Kost und von dem ging es über dessen Bruder Willi Kost auf seinen heutigen Besitzer über.

200 Jahre und auch noch eine gute spanne Zeit darüber, läuft mithinnen der Bierkran in diesem Haus, bansen die Kattfiller die leere Krüge auf den Tisch, auf dass sie frisch nachgefüllt werden. Und allzeit ist der Wirt darauf bedacht, dass die Gläser gut und frisch gefüllt werden. Drum schlag nur deftig mit deiner Faust auf den Tisch, ist dein Glas nicht voll und das Bier nicht frisch.

 

Hier gibt es das Original zum Ansehen und Nachlesen  <klick>
 

Das Team "Zum Ritter"
 

Inhaberin Eva Kathol (rechts) und ihr freundliches Team

 

Unsere persönliche "Zum Ritter"-Geschichte

Die beiden Inhaber Eva Kathol und Lino Falcone stehen zusammen für 50 Jahre Erfahrung und Erfolg in der Gastronomie.

Während Eva Kathol 20 Jahre als Angestellte in verschiedenen Häusern arbeitete, ist Lino Falcone seit 30 Jahren selbständig und betreibt seit vielen Jahren das "In Vino Veritas" in Bamenohl.

Die Idee, gemeinsam den "Zum Ritter" zu übernehmen, kam spontan während eines Gespräches bei einem guten sizilianischen Rotwein.

Etwa 24 Stunden später war die Besichtigung des vorher ca. 6 Monaten lang leer gestandenen Hauses absolviert und der Entschluß gefasst. Nach weiteren 24 Stunden war alles in die Wege geleitet.

Um während des Attendorner Karnevals bereits Gäste empfangen zu können, blieben nun lediglich  4 Wochen, alles "auf Vordermann" zu bringen.

Dank den fleissigen Händen der Helfer klappte das nahezu Unmögliche: Karneval war zur großen Freude vieler Attendorner Einwohner der "Zum Ritter" wieder bewirtschaftet.

Die offizielle Eröffnung erfolgte dann wenige Tage später am 04.03.09.

Seit Sommer 2009 betreibt Eva Kathol nun den Ritter alleine.

 

 


 

 

  Startseite | Impressum | Disclaimer  

Zum Ritter - Kölner Str. 33  57439 Attendorn - Telefon 0 27 22 - 65 71 91